Google möchte “googeln” verbieten
Der Erfolg von Google in den letzten 8 Jahren hat den Firmennamen Google so populär werden lassen, dass das Verb “googlen” bereits als Synonym für “Im Internet suchen” zum allgemeinen Sprachgebrauch geworden ist. Somit hat das Verb “googlen” es bereits in den Duden geschafft sowie in engslischsprachigen Wörterbüchern wie z.B. Oxford oder dem amerikanischen Merriam-Webster’s Collegiate Dictionary.
Anstatt dieses Synonym als Erfolg zu werten ist dieser Ausdruck Google’S Anwälten ein Dorn im Auge. Warum? Ein Verb lässt sich markenschutzrechtlich nicht schützen. Damit Google nicht in Gefahr gerät, die Rechte an der Marke “Google” zu verlieren haben jene Anwälte bereits alle zahlreiche Medien über die korrekte Schreibweise und Gebrauch des Verbs “googlen” unterrichtet wie die Washington Post mitteilt. Somit soll anstatt “Er googelt nach Informationen” folgende Satzart verwendet werden “Er sucht in Google nach Informationen”. Ob diese “Vorschreibung” allerdings Anklang findet, wird sich zeigen…
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